air purifier for allergies

Wie ein Luftreiniger gegen Allergie-Symptome helfen kann

Wusstest du, dass mit Beginn des Frühlings für rund 12,5 Millionen Deutsche auch die Zeit des Leidens unter Heuschnupfen beginnt? Und diese Zahl könnte weiter steigen, denn aufgrund des Klimawandels und des damit verbundenen wärmeren Wetters, wird erwartet, dass die Allergiesaisons zukünftig länger und intensiver werden.
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In diesem Artikel möchten wir dir zeigen, was Allergene sind, welche Arten von Allergien es gibt und wie ein Luftreiniger dir gegen lästige Allergie-Symptome helfen kann.

Was sind Allergene?

Die kleinen und teils unsichtbaren Allergene aus der Luft werden Inhalationsallergene genannt und machen das Leben vieler Allergiker schwer, indem sie zum Auslöser verschiedener Atemwegsbeschwerden werden. Quellen für diese Inhalationsallergene treten dabei im Innenbereich ganzjährig durch Hausstaubmilben, Haustiere oder Schimmelpilze auf. Ein größerer Anteil der betroffenen Menschen leidet jedoch unter dem saisonalen Auftreten des Pollenfluges, der vor allem im Zeitraum zwischen März und Juli auftritt.

Welche sind die häufigsten Allergene?

1. Hausstaub

Hausstaub tritt in vielen Haushalten auf und fällt spätestens dann ins Auge, wenn er als Zusammenballung durch die Wohnung geistert. Bestehend aus vielen mikroskopisch kleinen Teilchen wie Hautschuppen, Überresten von Kleinstlebewesen, Fasern, Bakterien, Feinstaub, sowie Milben, sind Staubansammlungen bei in Innenräumen kaum zu verhindern. Die Größe der Hausstaubpartikel kann dabei je nach Zusammensetzung stark variieren und somit von 10-0,1 Mikrometern klein sein. Ein Sandkorn zum Vergleich hat durchschnittlich eine Größe von 90 Mikrometern. Der Auslöser für eine Allergie ist vor allem der Kot von Hausstaubmilben, da dieser im Körper eine Überreaktion auf im Kot befindliche Eiweiße auslöst. Da sich die mikroskopisch kleinen Tiere vor allem im feucht-warmen Milieu aufhalten bevorzugen sie Bettzeug, Teppiche oder Polstermöbel, um sich auszubreiten. Vorsichtig sollten sie somit auch mit Luftbefeuchtern sein, die den Milben ein angenehmeres Klima schaffen und somit ihr Wachstum fördern. Auch wenn die Symptome einer Hausstauballergie im Vergleich zu einer Pollenallergie weniger stark sind, treten sie dafür das ganze Jahr über auf. Eine laufende Nasen und häufiges Niesen sind die leichtesten Symptome, die sich allerdings auch zu tränenden oder juckenden Augen entwickeln können. Auch asthmatische Beschwerden wie Kurzatmigkeit oder Husten sind keine seltenen Symptome. Zusätzlich können sich Schlappheits- oder Müdigkeitsgefühl durch den Tag ziehen und den Alltag erschweren.

2. Schimmelpilze

In Wohnräumen finden sich Schimmelpilze und ihre Sporen hauptsächlich an feuchten Wänden, Fensterrahmen und Fugen. Da sich der Schimmel in Innenräumen durch das Freisetzen von Sporen schnell ausbreiten kann, gilt es möglichst schnell zu handeln. Auch wenn Pilzsporen sehr unterschiedlich in ihrer Größe und Form sein können, sind für die Auslösung von allergischen Reaktionen vor allem Sporen mit einer Größe von 3-10 Mikrometern verantwortlich. Typische Orte, an denen Schimmelpilze entstehen sind neben Kellerräumen, feuchten Wänden und Badezimmern auch alte Polstermöbel oder Luftbefeuchter. Beschwerden und Symptome zeigen sich vor allem durch Belastungen der Atemwege. Während sich leichtere Symptome durch eine verstopfte, juckende Nase oder Husten und Atemnot zeigen, können langfristig auch Neurodermitisschübe oder Hautausschläge ausgelöst werden. Eine bestehende Asthmaerkrankung verschlechtert sich häufig zusätzlich.

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3. Allergene von Haustieren

Auch Haustiere gelten als Allergenquellen, wenn sie ihr Fell oder Federn im Haus verteilen. Als Ursache für die meisten Haustierallergien gelten dabei Proteine im Speichel, im Schweiß oder in den Schuppen der Tiere. Kleine Teilchen, die ihr Hund oder ihre Katze beim Kratzen oder Schütteln verliert, können sich lange an Staubpartikel in ihrer Innenraumluft anheften und schnell allergische Reaktionen auslösen. Dabei gelten vor allem Katzen als Allergieauslöser, da ihre allergieauslösenden Partikel besonders gute Schwebeeigenschaften besitzen und somit auch an eigentlich katzenfreie Orte getragen werden können. Allergiker reagieren oftmals mit tränenden Augen oder Asthmasymptomen, wobei die Konzentration, um eine Allergie auszulösen, wie auch bei allen anderen Allergenen von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Ist man langfristig einer Belastung ausgesetzt, kann auch hier die Lungenfunktion darunter leiden und reduziert werden.

4. Pollen

Pollen können in vielen verschiedenen Formen und Größen auftreten. Während größere Pollenkörner hauptsächlich durch Insekten transportiert werden, verbreiten sich kleinere Pollen durch den Wind, wobei sie teils mehrere hundert Kilometer zurücklegen können. Doch auch wenn sich in der Luft große Mengen von den verschiedensten Pollenarten befinden, gelten ausschließlich die Pollen von windbestäubten Pflanzen mit einer Größe von 60 Mikrometern als Allergieauslöser. Typische Allergiesymptome sind dabei gerötete Augen, Schnupfen oder Niesanfälle. Viele Allergiker fühlen sich über die Pollensaison hinweg müde und haben Konzentrationsschwierigkeiten. Menschen leiden dabei unterschiedlich stark je nach Ausprägung der Allergie und der Blütezeit des Pflanzenallergens. Dabei gibt es drei hauptsächliche Pollenarten, die den Menschen von März-September lästige Symptome mit sich bringen:

a) Baumpollen

  • Frühling (Februar-Mai)
  • Zu den häufigen Bäumen, die zu Allergiesymptomen beitragen, gehören Eiche, Pappel, Birke, Ahorn, Bergahorn, Esche, Ulme, Hickory, Walnuss, Buche und Maulbeere


b) Graspollen

  • Sommer (Mai-Juni)
  • Einige häufige Gräserpollen sind Kentucky Bluegrass, Bermuda, Redtop, Orchard und Lieschgras


c) Unkraut-Pollen

  • Spätsommer (Juli-September)
  • Zu den häufigen Unkrautpflanzen, die Pollenallergene produzieren, gehören Wegerich, Gänsefingerkraut, Russische Distel, Gelber Ampfer, Sauerampfer, Feuerbusch, Klettenlabkraut und Sumpfporst
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Bereite dich auf die Allergie-Saison vor: Unser Pollen-Kalender zeigt dir zu welchen Jahreszeiten mit unterschiedlichen Pollenbelastungen zu rechnen ist. Einfach herunterladen und auf deinem Smartphone speichern. Für alle, die es genau wissen möchten bietet unser Partner Breezometer eine Live Pollen Map. Mit ihr kannst du die Pollenbelastung an deinem Standort genau nachverfolgen.

Luftreiniger als Lösung gegen lästige Allergie-Symptome?

Luftreiniger sind eine sehr sinnvolle Lösung um Allergiesymptome zu bekämpfen und so das Leben vieler Menschen angenehmer zu machen. Dabei vermeiden Luftreiniger bereits die Auslöser einer Allergie, indem sie eine möglichst pollen- und hausstaubfreie Umgebung schaffen. Um Allergiesymptome möglichst gering zu halten, kann beispielsweise ein Luftreiniger dabei helfen den Hausstaub aufzufangen, von dem die kleinen Milben sich ernähren, wodurch die Anzahl gering gehalten werden kann.

Pollen, die bei vielen über mehrere Monate starken Heuschnupfen auslösen, dringen schnell über Fenster- oder Türspalte zu ihnen nach Hause oder werden über die Kleidung mit hereingetragen. Zusammen mit Hausstaub oder Tierhaaren sammelt sich so schnell eine Vielzahl an Allergenen in ihrem Haushalt an. Dank eines Luftreinigers haben sie jedoch die Möglichkeit die in der Luft befindlichen Partikel zu filtern und ihnen somit eine möglichst saubere Luft zu garantieren. Dies mildert viele Allergie Beschwerden, was ihnen vor allem in den Frühlings- und Sommermonaten, aber auch das ganze Jahr über ein angenehmeres Leben in ihrem Zuhause ermöglicht.

Luftreiniger als ideale Unterstützung im Homeoffice

Gute Luftqualität war selten so gefragt, wie jetzt. Deutlich mehr als 90% unserer Zeit halten wir uns zuhause auf, wir arbeite und treiben sogar vermehrt Sport in den eigenen vier Wänden. Der Innenraumluft wird dabei von immer höherer gesundheitlicher Bedeutung. Während wir bis zu 15 Kilogramm Luft pro Tag aufnehmen, wird der Mensch selbst zum Filter für kleine Staubpartikel und Schadstoffe. Dies kann teils starke Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit und auch die Leistungsfähigkeit haben, die vor allem in Pandemie-Zeiten gefragter denn je ist. Hier helfen Luftreiniger ihnen nahezu klinisch reine Luft zu garantieren und somit beste Bedingungen für einen produktiven Alltag zu schaffen.

Welche Arten von Luftreinigern eignen sich bei Allergien am besten?

Allergiker, die vor allem zur Bekämpfung ihrer lästigen Symptome an einem Luftreiniger interessiert sind, sollten sich vor dem Kauf ausreichend informieren. Denn was viele Menschen nicht wissen ist, dass es je nach Bedürfnis verschiedenste Luftreiniger gibt, die für bessere, aber auch schlechtere Resultate sorgen können. Für leichte Allergiker sind Luftreiniger, die einen HEPA-Filter beinhalten, eine wirkungsvolle Methode, um die Luft von den meisten Allergenen wie Pollen oder Tierhaaren sauber zu halten. Bei Partikeln kleiner als 0,3 Mikrometern stößt allerdings auch die HEPA-Technologie an ihre Grenzen.

Ionisatoren hingegen sind aufgrund ihrer FIltertechnologie in der Lage, selbst kleinste Feinstaubpartikel aus der Luft zu filtern, indem sie sich an geladenen Ionen anheften und so aus der Luft gefiltert werden. Die wirkungsvolle Methode bringt jedoch eine hohe Ozonproduktion mit sich, die bei hohen Konzentrationen gesundheitsschädlich werden kann. Unangenehme Ozongerüche können jedoch auch bei niedrigen Konzentrationen bereits wahrgenommen werden, worauf besonders sensible Menschen schnell körperlich reagieren können. Gerade Allergiker sind daher empfindlicher bei Ozon.

Luftreiniger mit einem Plasmafilter bieten hier eine gute Alternative. Dank der bislang noch recht wenig verbreiteten aber sehr wirkungsvolle Filtertechnologie, können neben größeren Allergene selbst die kleinsten Teilchen aus der Luft gefiltert werden, wodurch sie sich absolut keine Gedanken mehr über die Qualität ihrer Luft zuhause machen müssen. Da kein gesundheitsschädliches Ozon anfällt, müssen Allergiker sich keine Gedanken machen.

Damit Allergiker auch nachts unbeschwert schlafen können und erholt aufwachen, wird empfohlen, Luftreiniger auch nachts auf kleiner Stufe laufen zu lassen. Damit ihre Energiekosten nicht in die Höhe schießen, sollten sie beim Kauf auch den Energieverbrauch ihres Luftreinigers beachten. Damit der Dauereinsatz vor allem nachts durch nervige Geräusche nicht unangenehm wird, spielt auch der Geräuschpegel ihres Luftreinigers eine entscheidende Rolle, auf die sie beim Kauf achten sollten.

Schauen sie sich hierzu unseren Beitrag zu ‘’Der beste Luftreiniger 2021’’ an, in dem viele verschiedene Arten von Luftreinigern nach bestimmten Kriterien verglichen werden und sie den besten Luftreiniger für sich finden können.

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Wo sollte ich meinen Luftreiniger für den größten Erfolg aufstellen?

Generell lässt sich sagen, dass sie ihren Luftreiniger dort aufstellen sollten, wo sie oder ihre Familie die meiste Zeit verbringt und somit die meiste Luft atmet. Zu beachten bleibt jedoch, dass Räumlichkeiten in denen gekocht wird, eine deutlich größere Produktion an Schadstoffen mit sich bringen, weshalb auch hier die Nutzung eines Luftreinigers stark empfohlen wird. Hinzu kommt, dass es ebenfalls an dem Ort, an dem sie Homeoffice machen oder Sport treiben, wichtig ist, entsprechend gute Luftqualität zu schaffen, um von steigender Konzentrationsfähigkeit oder steigendem Leistungsvermögen zu profitieren. Daher lässt sich nicht der perfekte Ort für einen Luftreiniger nennen. Da sie jedoch selbst entscheiden sollen, wo sie ihren Luftreiniger aufstellen und auch in der Lage sein sollten ihn von Raum zu Raum zu bewegen, achten sie darauf, dass sie ein möglichst mobiles Gerät besitzen, welches leicht zu transportieren ist und problemlos überall aufgestellt werden kann. Idealerweise sogar mit auf Reisen mitgenommen werden kann um jeden Ort an dem Sie sind mit frischer Luft zu versorgen.

Fazit: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Luftreiniger für alle Menschen, aber vor allem für Allergiker eine sehr sinnvolle Lösung sind, um Symptome zu beseitigen, indem bereits Auslöser aus der Luft gefiltert werden. Vor allem in Zeiten, in denen Menschen viel Zeit zuhause verbringen, sollten Maßnahmen ergriffen werden, um das Leben möglichst angenehm und gesund zu machen, um das eigene Wohlbefinden und die eigene Leistung zu steigern. Damit dies gelingt, sollten sie beim Kauf eines Luftreinigers nicht unüberlegt handeln und sich daher ausreichend informieren.